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denkender, gebildeter Mensohen in dieser Gegend, deren Unwirthlichkeit
allmahlig ein unbehagliches Geftlhl der Einsamkeit bei uns erweckt hatte,
wie ich es nicht einmal iri den Waldern des innern Surinam empfunden.
Denn dort giebt es doch mindestens Thierstimmen, welche die Einsam-
keit beleben und der Pflanzenwuchs liefert in seinen stets wechselnden
Formen eine Ftllle von Anregung; an der NordktSste von Aruba dagegen,
wo von Pflanzen kaum eine Spur zu linden ist (ich spreche hier selbst-
redend nicht als Botaniker), und in Folge dessen auch kein Thierlaut
sich vernehmen lasst, bildet die Brandung des Meeres das einzige Ge-
rausch, welches die Stille unterbricht, und die kahlen Felswande wirken
erkaltend auf das Gemtlth ein, so pittoresk auch ihre Formen sein mögen.
Der Warawara, welcher in den Ltiften seine Kreise zieht, findet kaum
Gelegenheit hier auf eine Beute herabzustossen, es sei denn auf eine
Eidechse, welche sich verirrt um stumm in der lautlosen Natur zu
verenden.
An...”
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“... ungebetenen Gaste, welche unter den
Vögeln am meisten auffallen und die den MangofrUchten eifrig nach-
stellen; nachst ihnen hört man vor allem den schönen Ruf des „Tjutjubi”,
den ich nach diesem und nach seinen Gewohnheiten fflr einen Vogel
aus der Familie der Drosseln halte; ferner sind die kleinen Felsentaubchen
(Geopelia) ungemein haufig. In den Aloe-Anpflanzungen sieht man viele
Kolibris, welche zwei verschiedenen Arten angehören, vor den gélben
Blothen der Pflanzen umherflattern; auch ein gelber Cassicus (Trupial)
mit schwarzen Flugeln kommt einzeln vor, und in den Loften bemerkt
man nicht selten einen grosseren Raubvogel, den Warawara (Buteol)....”
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