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“... machtigen, durch recht-
winklige Spaltungsflachen zerkltlfteten Banke in die See ab und die dunkle,
fast schwarze Farbung des Diorites, nur durch einen einzigen Gang eines
jüngeren, lichtgefarbten Eruptivgesteines und durch unbedeutende Quar-
zadern unterbrochen, lasst seine bizarren Erosionsformen scharf gegen das
Meer und den Himmel sich abzeichnen. Haufwerke abgestürzter Blöcke
liegen an rhrem Fusse, nberstiirzt von der Brandung, deren gleichmassige
Taktschlage durch die Einsamkeit tönen wie der Pendelschlag der Uhr
durch die stille Nacht. Beharrlichkeit tönt uns aus diesen Pendelschlagen
der Natur entgegen, Beharrlichkeit, welche die kleinsten Mittel zu Er-
zielung grossartigster Wirkungen benutzt.
Fast gleich einsam, aber arm an Naturschönheit ist auch das Kalkpla-
teau, welches sich tlber dem Diorite ausbreitet, ein Theil des Serro Colorado.
Seine Oberflache ist zackig und zerrissen, so dass die Fusse schmerzen,
wenn man eine Weile darauf gegangen, und diese Zerrissenheit...”
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“...Sklaverei waren sie von den Sklaven bewohnt, jetzt von den Freigelassenen
und ihren Nachkommen, deren Lebensloos noch immer ein recht trauriges
ist. Diese Leute bekommen vom Eigenthtlmer des Grundes die HUtte
zur Wohnung, ein kleines Stuck Land zur Bearbeitung und ferner die Er-
laubniss ein wenig Vieh zu halten, wogegen sie die Verpflichtung haben eine
Anzahl von Tagen in jeder Woche gegen Lohn für den Herren zu arbeiten.
In der übrigen Zeit können sie ihr eigenes Feld bestellen, und Manche
verschaffen sich ausserdem noch einen kleinen Erwerb mit dem Brennen
von Holzkohlen oder auch mit dem Auflesen der Frtichte des Dividivi.
Denn dieser auf den Gründen der Plantagen wild wachsende Baum ge-
hórt zwar sammt seinem Ertrage dem Pflanzer, die Leute aber, welche
die Früchte aufgelesen haben, erhalten dafilr bei der Einlieferung eine
nach dem Maasse berechnete VergOtung. Kinder namentlich gehendem
Einsammeln der Frucht vielfach nach.
Durch Auszahlung von Lohn und das Verbot...”
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Die Freude des Gebens leuchtete aus seinem biederen Gesichte, wie sie nicht
heller bei reichen Festen anderer Menschenklassen sichausprllgen kann.
Freilich sind nicht alle diese Leute so arm. Die Hausbedienten und
Aufseher, sowie eine Reihe anderer Neger und Mischlinge, welche in
nachster Umgebung des Pflanzers leben, haben kaum ober Etwas zu
klagen und man sieht ihnen die besseren Lebensumstande, in denen sie
verkehren, schon an der Kleidung an. Die jungen Bursche machen im
hellen Bemkleide, Blousenhemde und Strohhut am Sonntage manchmal einen
recht stattlichenEindruck; oft tragen sie einen bunten, gestrickten, jeder-
seits mit emer kleinen Quaste versehenen Gurt, den sie sammt Maul-
thieren von der gegenüberliegenden, indianischen Kuste Columbiens
erhalten. Vor etwa zwanzig Jahren wurde der Handel mit den Be-
wohnern dieses Landes noch durch bewaffnete Schiffe und unter Abgabe
von Geisseln betrieben.
Die Frauen der Neger kleiden sich auf dem Lande ebenso wie auf...”
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