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“...Bevor ich diese Gegend verlasse, muss ich indessen noch mals des so-
eben erwahnten Diorites an der Ostseite des Colorado gedenken, da dort
noch die Spuren des ersten Versuches um Gold zu finden sich erhalten
haben. Bereits im vorigen Jahrhundert schlug hier ein deutscher Berg-
mann seine Hacke ein, in richtiger Erkenntniss die Quarzitgange, welche
im Diorite aufsetzen, nach dem edlen Metalle durchsuchend. Aber so
reiche Ausbeute diese gleichen Gange spater an anderen Orten der Insel
geliefert haben, so fand derselbe doch hier keinen Lohn ftlr seine Arbeit,
welche er endlich als misgltickt aufgeben musste.
Jetzt steht das Meereswasser in der verlassenen Mine, und bald wird
es den Wellen gelungen sein, die letzten Spuren menschlicher Wirksam-
keit wieder zu verwischen, das Ganggestein in seinem Schoosse zu be-
graben und auch diesem Punkte gleich der ganzen Umgebung den Stempel
unbetretener Einsamkeit aufzudrticken.
Denn einsam sind diese Klippen; steil stürzen ihre...”
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denkender, gebildeter Mensohen in dieser Gegend, deren Unwirthlichkeit
allmahlig ein unbehagliches Geftlhl der Einsamkeit bei uns erweckt hatte,
wie ich es nicht einmal iri den Waldern des innern Surinam empfunden.
Denn dort giebt es doch mindestens Thierstimmen, welche die Einsam-
keit beleben und der Pflanzenwuchs liefert in seinen stets wechselnden
Formen eine Ftllle von Anregung; an der NordktSste von Aruba dagegen,
wo von Pflanzen kaum eine Spur zu linden ist (ich spreche hier selbst-
redend nicht als Botaniker), und in Folge dessen auch kein Thierlaut
sich vernehmen lasst, bildet die Brandung des Meeres das einzige Ge-
rausch, welches die Stille unterbricht, und die kahlen Felswande wirken
erkaltend auf das Gemtlth ein, so pittoresk auch ihre Formen sein mögen.
Der Warawara, welcher in den Ltiften seine Kreise zieht, findet kaum
Gelegenheit hier auf eine Beute herabzustossen, es sei denn auf eine
Eidechse, welche sich verirrt um stumm in der lautlosen Natur zu
verenden.
An...”
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