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Diabase zum Schiefer. Das Lagerungsverhaltniss von Diabas und Dioritporphyr
dagegen ist bei dem Mangel eines jeglichen anderen Aufschlusses nicht festzu-
stellen; mir schien die Yerkniipfung eine sehr enge, so dass ich im Fëlde die
Ueberzeugung hegte, die Dioritporphyre seien nur als eine lokale Facies des (der-
zeit als Diorit gedeuteten) Diabases anzusehen. Die mikroskopische Untersuchung
konnte aber diese Auffassung nicht bestatigen und die Erklarung des Yorkommens
muss deswegen in anderer Richtung gesucht werden.
Es ist nun vor allem von Bedeutung, dass Dioritporphyre auch innerhalb
des Dioritmas8ivs der Insel bekannt sind, und zwar in Einem Falie sicher als gang-
fönnige Durchsetzung desselben. An dem nordöstlichen
Abhange des Serro (Colorado, dort wo die alte Mine
sich befindet, setzen im Diorite einige Quarzgange auf,
welche nur wenige Centimeter machtig sind; daneben
ist das gleiche Eruptivgestein von einem etwa ®/4 Meter
machtigen Gange von Dioritporphyr...”
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Daneben kommen Neubildungen von Laterit vor, welehe von der an ursprüng-
licher Lagerstatte entstandenen Bodenart bisweilen schwer zu unterscheiden sind.
Leicht wird aber letzteres, falls Quarzbrocken dem Gesteine beigemengt sind,
wie auf dem Gipfel der soeben erwahnten Höhe von Brokopondo, wo eine durch
Lateritbestandtheile cementirte Breccie, welehe melir als Centimeter grosse Bruch-
stücke von eckigem Quarz enthalt, in grossen rundlichen Blöcken an der Ober-
flache gefunden wird. Sind diese Blöcke als Produkte der mechanischen Zerstörung
von Gesteinen aufzufassen, deren Material vor oder erst nach der Zusammen-
schwemmung lateritisirt sein mag, so beweist das vereinzelte, isolirte Yorkommen
der Breccien, dass auch sie wiederum nur die widerstandsfahigeren Reste alluvial er
Bildungen darstellen, welehe zum grössten Theile abermals, nach einer neuen
Lagerstatte, abgeschwemmt worden sind.
Nach Loth, welcher „Brauneisenerz, mit Quarz vermengt, in gelbem Thon”
sowohl...”
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