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“... Strand begleitenden Höhen ist
nümlich bei Brievengat durch ein röthliches, von dem der Diabase völlig abwei-
chendes Colorit ausgezeichnet, und rothbraune, eisenschüssige Quarzsande finden
sich hie und da in den Niederungen. Die gleiche , röthliche Farbung ist aber
auch für die Kreideformation an anderen Orten der Insel bezeichnend. Ausserdem
sind die oben erwahnten Aufschlüsse von Kalkstein, Sandstein und Conglomeraten
in Einschartungen des quartaren Korallenriffes gelegen, wonach sie nur als
Liegendes des Letzteren gedeutet werden können, wenngleich die Ueberlagerung
durch die Kalke nicht direkt beobachtet wurde.
Auf Grund der mitgetheilten Lagerungsverhaltnisse bei Hato und Brievengat
1) P. T. Cleve. On the Geology of the North-Eastern West India Islands. (Kongla Svenska
Vet. Akad. Handl. B. 9. N° 12) pag. 4 u. 40. — Suess. Das Antlitz der Erde I. pag. 702....”
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“... entsprechenden Sedimente in Yenezuela und auf Curagao, anfanglich
für palaeozoisch gehalten6), bis palaeontologische Untersuchungen den Irrthum
1) G. P. Wall. On the Geology of a part of Venezuela and of Trinidad. (Quart. Journ. Geol.
Soc. Vol. XVI. London 1860, pag. 460.)
2) C. Gottsche. Ueher jurassisohe Versteinerungen aus der Argentinischen Cordillere. Cassel 1878.
3) P. T. Cleve. On the Geology of the North-Eastern West India Islands. (Kongla Svenska Vet.
Akad. Handl. B. 9. N° 12. 1871.) pag. 47.
4) E. Suess. Das Antlitz der Erde. I. pag. 698 ff.
■ 5) Vgl. die Literaturangaben bei Cleve und Suess.
6) Nach Karsten (Géolog. de 1’Anc. Col. Bol. pag. 4) in Venezuela, bis die palaeontologischen Unter-
suchungen L. v. Buch’s das cretaceïsche Alter feststellten (Pétrificat. recueill. en Amér. par A. de
Humboldt et par Ch. Degenhardt. 1839. pag. 18). Nach Suess sind im westlichen Cuba sehwarze
Thonschiefer und Quarzite ohne Grund als palaeozoisch betrachtet (1. c. pag. 703). De la Beche
5...”
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“.... Dornseiffen. Het eiland St. Martin, met eene kaart. (Tijdschrift v. h. Aardrijkskdg.
Genootschap te Amsterdam. Deel VII, N°. 3, pag. 126—142, 1883).— Vgl. auch meine Anmerkung
unten.
5) West-India Pilot. Vol. I, pag. 159.
6) Ueber alle diese Vorkommnisse sind mir zahlreiche, mündliohe Mittheilungcn gemacht und
von fast allen habe ich Proben gesehen oder auch erhalten.
Vgl fiber die Phosphate auch Ernst in „La exposicion nacional de Venezuela en 1883. Tomo I,
Caracas 1886”, speciell pag. 123 ff. (Die Arbeit ist mir erst wahrend des Druckes zugegangen.)...”
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“... werden, dass
wie in Britisch-Guiana und in Venezuela, südlich von Orinoco, so auch in dem
südlicheren Gebiete der brasilischen Masse eine Unterlage von steil aufgerichteten
archaeischen Sedimenten und Graniten vorhanden ist, welche von jüngeren Sedi-
menten diskordant und nahezu horizontal überlagert wird. Sandsteine spielen unter
diesen jüngeren Ablagerungen eine hervorragende Rolle und erinnern, da die
Decke in Tafelberge aufgelöst ist, landschaftlich an die Sandsteingebirge der
1) An der nordöstlichen Grenze des Caribischen Meeres besitzen Diorite, die anscheinend den-
jenigen von Aruba sehr ahnlich sind, eine weite Verbreitung und werden sie von Diabasgüngen
durchsetzt. (Cleve, Geolog. of the North-Eastern West India Islands, besonders pag. 6, 35, 37.)
2) Wie unvollstandig diese Beobachtungen auch in dem weiter südlich gelegenen Gebiete sind,
geht aus der Darstellung her vor, die Vélain von einem Theile der Niederung des Amazonas
giebt und welohe durchaus nicht im Einklange...”
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