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“... die Leute je zwei Quérbalken über und unter zwei
parallel gestellte Koriale und verbinden die Enden der Balken der Art mit Lianen,
dass die Fahrzeuge zwischen ihnen eingeklemmt sind. Darauf wird das zu trans-
portirende Holz zwischen die Koriale und die Querbalken gebracht und macht so
mit den Boten zusammen Ein Floss aus.
Ware es mit einmaliger Anfertigung einer solchen Yorrichtung geschehen, so
würde die Mühe noch ertraglich erscheinen, aber an allen grosseren Fallen muss
das ganze Floss wieder gelost und jeder Balken einzeln hinübertransportirt werden.
Wer die Menge von Klippen und kleinen, sich dazwischen durchschlangelnden
Bachen sieht, durch die jeder der nicht schwimmenden Balken mit Mühe geschafft
werden muss, der begreift, dass die Neger wochenlang zur Ueberwindung eines
bedeutenden Falies gebrauchen. Dann wird von ihnen unterhalb das Floss von
Neuem hergestellt, um am nachsten Absturze die Arbeit in gleicher Weise wieder
zu beginnen. Monate lang dauert die Reise...”
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Die Ausstattung der vier Hütten, die wir hier sahen, bestand der Hauptsache
nach in Hangematten, welche die Cariben von Kattun *) verfertigen, einigen
Sitzbanken ahnlich denen der Buschneger, Kochgerathschaften, Eisenplatte und
Schlauchen zur Bereitung von Cassave. Pfeil 1 2 3 * *) und Bogen, Fischgerathe, Ruder
und dergleichen standen in bunter Unordnung umher; ausserdem fand sich daselbst
eine grosse Reihe von Pagalen und Wasserkrügen, welcher beider Herstellung
das Haupterwerbsmittel der Cariben bildet.
Die Pagale (Tab. YI. Fig. 16.) sind grosse, vierseitige Körbe, etwa 40 Centimeter
hoch, 45 Centimeter lang und 36 Centimeter breit, und mit einem gleichen Deckel
versehen, dessen Rand völlig über den Korb selbst hinübergreift. Sie sind so kunstvoll
dicht geflochten, dass kein Regen hindurchdringt, und deswegen in der ganzen
Colonie sowohl von Weissen als Negern, die Buschneger eingeschlossen, als Trans-
portmittel far Wasche und andere leichte Gegenstande sehr gesucht. Mit...”
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