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“... bestande. Grosse Mal- venblüthen blieken zahlreich aus dem Gebüsche; Lianen hangen in ungezahlten Mengen umher, hier dem Takelwerke eines Schiffes gleichend, dort durch sin- kende Baume horizontal gespannt und diese vor dem völligen Sturze hewahrend. Weissen Schleiern gleich liegen die mehrere Meter langen Gewebe von Spinnen auf dem Grüne des Ufers; die Herren des Hochwaldes, darunter der Cottontree 8) ('Eriodendron anfractuosum) sind oft mit zahlreichen Beutelnestern des Cacicus (hier dono genannt) behangen. Die grösste Zierde dieses Urwaldes am Plusse bilden aber die Schlingpflanzen, Bignonien und Paullinien4 *). Man denke sich unermesslich ausgedehnte Teppiche von Rankengewachsen vom Boden aufgerafft und an die thurmhohen Baume des Ufers gehangen, wo sie je nach den wechselnden Formen des Waldrandes die mannigfaltigsten Draperien bilden. Bald fliessen sie Bachen gleich von der Höhe hernieder, hald ahmen sie 1) Wird auch wallaba genannt. (Schomburgk. 1. c. pag. 49). 2) Von...”
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“... das Ufer mit seinem weissen Wellenkranze und die oberhalb desselben landeinwarts gelegenen Strand- linien. Soweit das Auge reicht, lassen sich die Terrassen und Wellenköpfe ver- folgen, die im Vordergrunde den schaumenden Gischt hoch emporspritzen und sich feinen Schaumflöckchen gleich in der Feme verlieren. Es ist eine prachtige Perspective, die sich hier dem Beschauer darbietet, und das Ganze wird in blauer Feme durch die alle anderen Bildungen weit überragenden, pittoresken Gebirgs- formen des nördlichen Curasao abgeschlossen. Die oft beschriebene8) Grotte von Hato hat nur für Denjenigen Interesse, welcher keine Tropfsteinhöhlen kennt, denn die Sinterbildungen sind auffallend unregelmassig und auf Schönheit kann in ihr nur Ein Punkt Anspruch machen, welcher sich dadurch auszeichnet, dass er durch eine lukenartige Oeffnung sin der Decke Oberlicht erhalt. Die Lücke dürfte auf Auswaschung eines Theiles des Kalkgebirges zurückzuführen sein. Wenn Einen der Umriss des...”