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“...haben, so fand derselbe doch hier keinen Lohn ftlr seine Arbeit, welche er endlich als misgltickt aufgeben musste. Jetzt steht das Meereswasser in der verlassenen Mine, und bald wird es den Wellen gelungen sein, die letzten Spuren menschlicher Wirksam- keit wieder zu verwischen, das Ganggestein in seinem Schoosse zu be- graben und auch diesem Punkte gleich der ganzen Umgebung den Stempel unbetretener Einsamkeit aufzudrticken. Denn einsam sind diese Klippen; steil stürzen ihre machtigen, durch recht- winklige Spaltungsflachen zerkltlfteten Banke in die See ab und die dunkle, fast schwarze Farbung des Diorites, nur durch einen einzigen Gang eines jüngeren, lichtgefarbten Eruptivgesteines und durch unbedeutende Quar- zadern unterbrochen, lasst seine bizarren Erosionsformen scharf gegen das Meer und den Himmel sich abzeichnen. Haufwerke abgestürzter Blöcke liegen an rhrem Fusse, nberstiirzt von der Brandung, deren gleichmassige Taktschlage durch die Einsamkeit tönen wie der Pendelschlag der...”
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“...und Familie früher oftmals ohne Rücksicht entfernt wurden, ist der Zustand der Neger zwar wesentlich verandert worden, aber im Uebrigen blieb doch ihr Verhaltniss zur Plantagg in allenaHauptzUgen das gleiche. Zwar könnte ihr Dasein sich jetzt zu einem recht ertraglichen gestalten, aber die Armuth des || Landes lasst keinen Wohlstand aufkommen. Regenmangel ist die stete Klage, und geht es dem Pflanzer schlecht, so geht es dem Neger noch schlechter, denn hat Jener keine Arbeitskrafte nöthig, so verliert auch Dieser sein Einkommen zeitweise; er hat mit seiner Freiheit auch die selbstandige Sorge um sein Brod übernommen und dessen Beschaflung fallt ihm manchmal ungemein schwer. Fuhren die Leute sich nicht gut auf, so hat der Pflanzer das Recht, sie von dem Gute fortzujagen. Indessen machen doch die Neger einen sehr guten Eindruck; sie scheinen ausserst gewillig, zu sein und sicherlich sind sie auch sehr an- stellig, so dass man oft mit Freude ihren Verrichtungen zusieht. Mehr- fac.h hatte ich...”
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“...Gesichte, wie sie nicht heller bei reichen Festen anderer Menschenklassen sichausprllgen kann. Freilich sind nicht alle diese Leute so arm. Die Hausbedienten und Aufseher, sowie eine Reihe anderer Neger und Mischlinge, welche in nachster Umgebung des Pflanzers leben, haben kaum ober Etwas zu klagen und man sieht ihnen die besseren Lebensumstande, in denen sie verkehren, schon an der Kleidung an. Die jungen Bursche machen im hellen Bemkleide, Blousenhemde und Strohhut am Sonntage manchmal einen recht stattlichenEindruck; oft tragen sie einen bunten, gestrickten, jeder- seits mit emer kleinen Quaste versehenen Gurt, den sie sammt Maul- thieren von der gegenüberliegenden, indianischen Kuste Columbiens erhalten. Vor etwa zwanzig Jahren wurde der Handel mit den Be- wohnern dieses Landes noch durch bewaffnete Schiffe und unter Abgabe von Geisseln betrieben. Die Frauen der Neger kleiden sich auf dem Lande ebenso wie auf Aruba und Bonaire, und wenn ihre Tracht auch nicht geschmackvoll ge- nannt werden...”