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“...hern waren
die Thone bei 10 m Tiefe noch nicht durchsunken.
Die Betheiligung der Diabase an dem Aufbau des Küstengebirges bedarf noch
besonderer Erlauterung, da das Eruptivgestein hier als Liegendes der quartaren
Kalke auftritt und durch Letztere fast ganz verhüllt wird. Deswegen giebt auch
Gabb an, dass das ganze Küstengebirge aus Korallenkalken bestehe, wahrend er die
Diabasformation auf Curasao überhaupt nicht erkannte und den im Innern von ihr
eingenommenen Raum nur als „internal rolling plain” in seiner Mittheilung an-
fübrt, und zwar als aequivalent mit den Korallenkalken. Es mag dies gleicbzeitig
als ein Beweis für die grosse Schwierigkeit geiten, mit der die geognostische
Untersuchung des niedrigen, tief zersetzten Gebirges verbunden war.
Wenn man aber an den inneren, steilen Gehangen der die Kuste begleitenden
Höhen emporsteigt, so überzeugt man sich bald, dass dieselben von einem Grus
bedeckt sind. welcher sich durch nichts von demjenigen des Diahasgehietes im
Innern der Insel...”
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